Mitteilungsblatt gestalten: Was Gemeinden beim Layout beachten sollten
Für viele Bürgerinnen und Bürger ist das Mitteilungsblatt immer noch die wichtigste Informationsquelle aus dem Rathaus. Ob es gelesen wird, entscheidet sich oft in den ersten Sekunden – am Layout.
Ein festes Raster statt Einzelentscheidungen
Wenn jede Ausgabe neu zusammengebaut wird, sieht jede anders aus. Ein festes Grundraster mit gleichbleibenden Spalten, Abständen und Rubriken sorgt dafür, dass sich Leser sofort zurechtfinden – und spart der Verwaltung bei jeder Ausgabe Zeit.
Klare Rubriken
Amtliche Bekanntmachungen, Neues aus dem Rathaus, Vereine, Kirche, Termine: Wenn diese Bereiche immer an derselben Stelle stehen und gleich gekennzeichnet sind, findet jeder schnell, was ihn interessiert.
Lesbarkeit vor Platzsparen
Lieber eine Seite mehr als zu kleine Schrift. Gerade ältere Leser brauchen eine ausreichende Schriftgröße, genug Zeilenabstand und guten Kontrast. Lange Texte lassen sich mit Zwischenüberschriften gliedern.
Bilder bewusst einsetzen
Ein gutes Foto vom Fest oder von der Baustelle sagt oft mehr als ein langer Absatz. Wichtig sind eine ausreichende Auflösung für den Druck und geklärte Bildrechte.
Einheitliche Vorgaben für Vereine
Viele Beiträge kommen von Vereinen – in jedem denkbaren Format. Kurze Hinweise zu Textlänge, Bildformat und Abgabetermin machen die Arbeit für alle leichter.
Print und digital zusammendenken
Inhalte aus dem Mitteilungsblatt lassen sich oft direkt für Website und Social Media nutzen. Wer das von Anfang an mitplant, erreicht auch die Jüngeren.
Mein Fazit
Ein gutes Mitteilungsblatt muss nicht aufwendig sein, aber verlässlich: gleiches Raster, klare Rubriken, gut lesbar.
Euer Mitteilungsblatt braucht ein Update?
Schreib mir kurz, wie eure Ausgabe heute aussieht – ich sag dir, wo ich ansetzen würde.